Blockupy-Randale in Frankfurt: Autos brennen, Steine fliegen.

Der RCDS Heidelberg verurteilt die Unterstützung der Eröffnungsfeier der „Transnationalen Aktionen gegen die EZB“ (Organisation: Blockupy) durch das Referat für politische Bildung des Stura der Universität Heidelberg.

Heute Vormittag fand in Frankfurt die Eröffnungsfeier des neuen Sitzes der Europäischen Zentralbank (EZB) statt. Um „die kapitalistische Traurigkeit der europäischen Verarmungspolitik“ zu bekämpfen, hat das selbsternannte Bündnis zum aktiven Protest gegen diese Feierlichkeiten aufgerufen. Dabei wird auf bereits früher durchgeführte Krawalle verwiesen.

In der Sitzung der Referate-Konferenz am 24.02.2015 hat der Referent für politische Bildung des StuRa Heidelberg erklärt: „Das Referat hat sich zudem entschlossen eine Veranstaltung mit Akut + C zu den Blockupy-Protesten durchzuführen. […] Außerdem unterstützen wir den gemeinsam von Akut + C, der IL-Gruppe Mannheim und Heidelberger Studierenden organisierten und für alle Interessierten offenen Bus zu den Protesten anlässlich der Eröffnung des neuen EZB-Gebäudes am 18. März in Frankfurt.“

Der von uns bereits bei seiner Wahl als für dieses Amt als mehr als unwürdig erklärte Referent Alexander Hummel zeichnet als Referent für politische Bildung verantwortlich für die Beteiligung des StuRa Heidelberg an diesem Fiasko, das derzeit in Frankfurt stattfindet:

Die Referate-Konferenz hat dies billigend zur Kenntnis genommen und eine Unterstützung durch erhobene Zwangsbeiträge Heidelberger Studenten am Plenum des StuRa vorbei zugelassen. Wir fordern, dass sich die RefKonf in jeder Form von diesem eklatanten Skandal distanziert und auch in Zukunft keine radikalen Projekte mehr unterstützt. Zudem fordern wir, dass eindeutig klargestellt wird, inwieweit Gelder der Heidelberger Studenten zur Unterstützung dieser Blockupy-Aktion verwendet wurde.

Wir haben keinerlei Toleranz gegenüber maskierten Randalierern! Wir lehnen jede Form von Extremismus ab!

Der RCDS Heidelberg fordert sofortige Aufklärung der Teilnahme Heidelberger Studentengremien an diesem schamlosen Rechtsbruch in Frankfurt. Die Verantwortlichen sollen sich öffentlich vor den Heidelberger Studenten verantworten und die einzig legitime Konsequenz aus diesem Verhalten ziehen und zurücktreten!

Maximilian Böck, Vorsitzender